01./02./03. Sommerzeit 2512

Am nächsten Morgen hingen Nebelschwaden tief in den Wäldern. Es drohte wieder ein sehr warmer Tag zu werden.
Tyr bereitete auf die uns schon lieb gewonnene Art sein wie immer exquisites Frühstück, welches wir mit Genuß verspeisten (wir hatten ja noch frische Sachen in Griessenwald eingekauft).

Nach dem Frühstück war der Nebel verzogen und die Sonne stand prall am Himmel. Kein Lüftchen regte sich.
Da Ineluki noch eine alte Verletzung hatte, nutzen wir die Gelegenheit und gingen unter Deck zur Behandlung. Fahren konnten wir ohnehin noch nicht. Es muß wohl an dem schwülwarmen Wetter gelegen haben - die Behandlung dauerte jedenfalls erheblich länger als sonst ...

Gegen Mittag kamen wir wieder an Deck und Ineluki setzte die Segel. Viel Wind hatten wir zwar immer noch nicht, aber man konnte es zumindest probieren.
Wir kämpften um jeden Meter und Ineluki kreuzte so gut es ging, aber die Morgenes bewegte sich nur mit der Trägheit einer Schildkröte vorwärts. Erst am späten Nachmittag wurde es etwas besser, als zumindest ein leichter Wind aufkam.
Dennoch blieb es harte Arbeit bis zum Abend, als Ineluki den Anker warf und Tyr uns mit seiner Kochkunst verwöhnte.

Auch an den folgenden beiden Tagen wurde es nicht besser: es blieb heiß und nahezu windstill.
Wir kamen nur sehr langsam voran.